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Hat man im Leben Glück, begegnet man irgendwann einmal dieser einen Person, die sich von allen bisher erlebten Gefühlen unterscheiden. Am Anfang das Lachen, die Stimme, die Art wie er mit dir spricht. Das Herzflattern, vor jeder Begegnung. Dinge und Momente, die mit der Zeit nachlassen. Aber wann genau passiert es eigentlich, dass man einen Mensch so wirklich in sein Herz schließt?
Passiert das schon im aller ersten Augenblick, ohne dass wir etwas davon bemerken? Lernen wir schon von Anfang an eine Person zu 'lieben? Oder ist der Anfang nur das "Verliebtsein", bei dem die außerliche Schönheit noch so im Vordergrund steht? Wann genau fangen wir an, all die Äußerlichkeiten jederzeit hinzunehmen und nur das Innere eines Menschen zu lieben?
Uns wenn wir neue Menschen treffen, wohin verschwindet dieser Mensch dann, nach der ganzen Zeit, in der ich ihn geliebt habe, wenn ich ihn für eine bestimmte Zeit aus meinem Gedächtnis verbanne, - Während ich anderen Menschen die Chance gebe, soweit zu mir vorzudringen und er mir in dieser Zeit nicht mehr wichtig erscheint.
Ist es möglich, dass man sich ein zweites oder drittes mal in die ein und die selbe Person verlieben kann? Oder hat mein Herz eigentlich nie damit aufgehört, weil er nach dieser langen Zeit zu einem ganz eigenen Teil von mir geworden ist und sich nur irgendwo auf dem tiefsten Boden meines Herzens versteckt hat?
Nicht jeder kennt sie. Aber viele glauben sie zu kennen, bevor wir sie einmal wirklich erleben. Die 'Liebe'. Aber ich rede nicht, von irgendeiner 'Ich-bin-verliebt-Phase', die meistens so schnell wieder verschwindet, wie sie gekommen ist. Ich spreche von der Wahren Liebe. Die unerwerwiederte Liebe. Die Liebe, die wie ein Feuer in uns brennt, weil wir einer Person so sehr nah sein können, und im selben Augenblick trotzdem wissen, dass wir sie niemals wirklich erreichen. Und wir strecken die Hand nach ihr aus, warten darauf, dass sie jemand ergreift. Aber das einzige, an das wir festhalten, ist der Wunsch zurück geliebt zu werden und die Hoffnung, dass sich das schmerzende Feuer verwandelt, in eine vor Leidenschaft glühende Flamme.
Aber was ist, wenn man auf der anderen Seite steht? Wenn man selbst der jenige ist, der so ein starkes Gefühl und die Sehnsucht, die jemand für einen empfindet nicht erwiedern kann? Wie soll man sich verhalten? Ich bin nicht der Mensch, der andere gerne verletzt. Und wenn es um diese eine Sache geht und sich Menschen großteils bewusst sind, wie sich der andere dabei fühlt - dann will das eigentlich keiner so wirklich. Aber in einer solchen Situation schmerzt die Wahrheit wohl immer. Und gerade die ist wichtig, um einem Menschen vielleicht erstmals zu verdeutlichen, dass es so wie er sich all das vorstellst niemals sein wird. Nur lässt sich ein so großes Feuer meist allein mit Wasser nicht löschen. Man muss einfach warten, bis es von selbst erlöscht. Und das kann eine ganze Weile dauernd.
Manche Menschen finden sich irgendwann damit ab, andere wiederum haben Jahrelang damit zu kämpfen, der bedachten Person unbekümmert in die Augen zu blicken. Aber was ist, wenn man durch so eine Geschichte einen wirklich guten Freund verliert?
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